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Microsoft Branchenblogs

Der Siegeszug des Automobils ist eng mit Namen wie Carl Benz und Henry Ford verbunden. Heute steht die Automotive-Industrie vor ihrem wahrscheinlich tiefgreifendsten Wandel – befeuert durch das ACES-Konzept (Autonomous, Connected, Electrified, Shared). So müssen Herausforderungen bei der Entwicklung autonomer und vernetzter Fahrzeuge, elektrischer Antriebe und bei zukunftsweisenden (Car-)Sharing-Modellen bewältigt werden.

Ein Bild eines selbstfahrenden Autos, im Inneren sieht man diverse Hologramme

In diesem Zusammenhang wird für die gesamte Branche ein signifikantes Wachstum erwartet, wie eine Studie von McKinsey aus dem Jahr 2016 prognostiziert. Auf ganze 6 Billionen Euro wird das Potenzial bis 2030 beziffert, wobei auf disruptive Geschäftsmodelle 25 Prozent des Gesamtumsatzes entfallen. Stärkster Hebel: neue Produkte und Dienste, mit denen große Fahrzeugflotten künftig über Mobility-as-a-Service (MaaS) angeboten werden können. Dies bedingt auch eine Modernisierung der In-Vehicle-Erlebnisse, zum Beispiel durch eingebettete Produktivitäts- und Unterhaltungsoptionen sowie persönliche Assistenten, die nicht nur für mehr Sicherheit und Fahrspaß sorgen, sondern den Nutzer auch individuell durch seine unterschiedlichen Mobilitätskonzepte begleiten.

Voraussetzung für diese Transformation ist ein sogenanntes Data-Driven Mindset; denn Daten bewegen die Welt. Gerade in der Automobilbranche werden unglaublich große Datenmengen produziert. Allerdings mangelt es in den meisten Unternehmen noch an den richtigen Strukturen, um sich das Potenzial dieser Daten auch zunutze zu machen und relevante Erkenntnisse aus ihnen abzuleiten. Der zukünftige Erfolg wird maßgeblich davon abhängen, wie gut ein Unternehmen die digitalen Signale erkennen und erfassen kann – und wie gut es daraus die richtigen Schlüsse ziehen kann, um Innovationen für seine Geschäftsmodelle voranzutreiben. Mit einer digitalen Feedbackschleife lassen sich sämtliche Geschäftsbereiche an den verfügbaren Datenpool anbinden – ganz gleich, ob es um die Beziehungspflege zu Kunden und Partnern, die Führung von Mitarbeitern, die Entwicklung neuer Produkte oder die Gestaltung von Geschäftsprozessen geht. Erst ein ganzheitlicher, datengetriebener Ansatz sorgt dafür, dass kontinuierliche Verbesserungen an Produkten und Services vorgenommen werden können, mit denen sich OEMs – ebenso wie ihre Zulieferer – im Wettbewerb behaupten.

Microsoft unterstützt die Branche durch die Bereitstellung der nötigen Technologien, mit denen sie den aktuellen und künftigen Wandel erfolgreich umsetzen kann. Von der Intelligent Cloud und dem Intelligent Edge über das IoT bis hin zu KI-Diensten: Wir stehen Automobilunternehmen zur Seite, um ihre eigenen digitalen Kompetenzen auf- und auszubauen.
Wie wir das tun, zeigen wir aktuell anhand von innovativen Praxis-Szenarien auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt/Main. Hier können Sie sich selbst ein Bild von unseren drei Kernprinzipien machen, die unsere Strategie und Vision für die Automobilbranche prägen:

  1. Wir arbeiten eng mit Fahrzeugherstellern, Zulieferern und Mobilitätsanbietern zusammen, aber konkurrieren nicht mit ihnen. Wir werden weder eigene Fahrzeuge herstellen noch Mobilität als Dienstleistung anbieten.
  2. Analytik wird zum neuen Geschäftsmodell für die Automobilindustrie. Alle Daten gehören den Automobilherstellern und Zulieferern. Wir monetarisieren diese Daten nicht, sondern liefern unseren Kunden Infrastrukturen, Plattformen und Services für den Aufbau datengetriebener Geschäftsmodelle.
  3. Unsere Technologien und Lösungen unterstützen die Automobilunternehmen dabei, ihre Markenerlebnisse zu erweitern und ihre Beziehungen zu ihren Kunden auszubauen.

Lesen Sie in diesem Blogpost im Microsoft Newsroom mehr über die Mobilitätskonzepte von morgen. Und wenn Sie auf der IAA sind, dann besuchen Sie uns doch am Microsoft-Stand in Halle 5, C21. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!