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OPENION macht sich für eine zeitgemäße Demokratiebildung stark

„Opinion, open, on“ – kurzgefasst: OPENION – steht für die demokratische Beteiligung und freie Meinungsbildung im schulnahen Raum. Das bundesweite Projekt der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ gefördert wird, unterstützt Projekte, in denen sich Schülerinnen und Schüler aktiv mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen und sich in Meinungsbildungsprozesse einbringen. Das Ziel: Die Kinder sollen in der eigenen Lebenswelt erfahren können, was Demokratie bedeutet. OPENION setzt sich für eine zeitgemäße Demokratiebildung ein, in der unter anderem auch digitale Beteiligungsformate eine zentrale Rolle spielen.

 

Bild: © Julian Schulz / OPENION

 

Demokratie für Schülerinnen und Schüler anschaulich machen

Was verbirgt sich hinter dem abstrakten Begriff Demokratie? Wie werden Entscheidungen auf demokratischer Basis ausgehandelt? OPENION setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche diese und viele weitere Fragen einer demokratischen Gesellschaft auf ihre eigene Lebenswirklichkeit übertragen können. Das Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und 16 Jahren, Lehrkräfte sowie außerschulische Bildungsfachleute. In den mehrmonatigen Projekten, die sich mit zentralen gesellschaftlichen Themenfeldern wie „Flucht und Migration“, „Erinnerungskultur“ sowie „Medien und Digitalisierung“ befassen, lernen die Jugendlichen am konkreten Beispiel, was es heißt, sich demokratisch zu beteiligen.

Zeitgemäße Demokratiebildung durch digitale Beteiligungsformate

Bei OPENION spielt die Digitalisierung eine wichtige Rolle. Thematisch drehen sich viele Projekte um den digitalen Wandel und seine gesellschaftlichen Auswirkungen: So gehen die Jugendlichen im Projekt „Translating Democracy“ der Berliner Alexander-Puschkin-Schule auf der Basis ihrer eigenen Lebenserfahrung als „Digital Natives“ der Frage nach, inwiefern die Digitalisierung an Demokratisierungsprozessen beteiligt ist. Ein weiteres Beispiel ist das Projekt „Demokratisierung der Schule durch den Schüler*innenrat“: Die Schülerinnen und Schüler des Markgraf-Gymnasiums in Osterburg (Altmark) testen Möglichkeiten, mithilfe digitaler Tools größere Beteiligungsangebote und Mitsprachemöglichkeiten an ihrer Schule herzustellen.

Die Digitalisierung ist aber nicht nur inhaltlich, sondern auch methodisch ein wesentlicher Bestandteil einer zeitgemäßen Demokratiebildung: Ob die Schülerinnen und Schüler eine Projekt-Website entwickeln, einen Podcast erstellen, einen Social-Media-Kanal mit Inhalten bespielen oder eigene Videobeiträge hochladen – mit dem Einsatz unterschiedlicher digitaler Tools können die Jugendlichen ihr Handlungsfeld selbstbestimmt und kreativ gestalten. In den Projekten von OPENION erlernen sie damit sogleich eine wichtige Kompetenz: den reflektierten, kooperativen und produktiven Umgang mit den digitalen Medien.

 

Bild: © Claudia Meiners / OPENION

 

Kooperation wird bei OPENION groß geschrieben

OPENION fördert bundesweit mehr als 200 lokale Projektverbünde aus Schulen und außerschulischen Partnern wie Jugendhilfeeinrichtungen und Vereinen. Das Programm wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und bezieht viele weitere Kooperationspartner ein. OPENION will unterschiedliche Akteure vernetzen und so ein multiprofessionelles Handlungsfeld verwirklichen.

Erfahren Sie mehr über die Ziele und Projekte auf der Webseite der Initiative und hier im Video.