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PLI-Initiative: Personalisiertes Lernen an Schulen fördern durch digitale Werkzeuge

Die Personalized Learning Initiative (PLI) unterstützt Lehrende durch digitale Tools und ein besonderes pädagogisches Konzept dabei, ihre Schülerinnen und Schüler individuell zu fördern. Getestet wird der innovative Ansatz seit dem Schuljahr 2016/17 im Schulbezirk Fresno in Kalifornien. Lesen Sie hier, welche Erkenntnisse in einem Jahr PLI gewonnen werden konnten.

Auf dem Bild sind drei Schüler und eine Lehrerin zu sehen, alle beobachten den Computerbildschirm.

Personalisiertes Lernen: Das Ziel der PLI-Studie

Unsere hoch-technologisierte Welt verändert sich stetig und stellt damit hohe Anforderungen an unsere Kinder. Um diesen Herausforderungen optimal zu begegnen, forscht PLI an einer Lehrmethode, mit der alle Schülerinnen und Schüler ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Zwei Lehrer an jeder Schule in Fresno wurden im Zuge der Initiative mit digitalen Tools für ihre Schülerinnen und Schüler ausgestattet und durch Online-Fortbildungen didaktisch unterstützt. Nach einem Jahr PLI-geförderten Unterrichts lässt sich eine positive Bilanz ziehen.

Ergebnisse: PLI-Schüler erzielen besonders in Englisch bessere Ergebnisse

Die Leistungen von Klassen mit und ohne PLI-Lehrer wurden einander gegenübergestellt und mit ihren Leistungen aus dem Jahr vor der Initiative verglichen. Überwiegend schnitten die Schülerinnen und Schüler mit PLI-Lehrer besser ab als die ohne. Besonders in Englisch zeigten sich signifikante Unterschiede.

Leistungssteigerung der PLI-geführten Klassen:

  • In Englisch konnten PLI-Schülerinnen und Schüler der 4., 5., 6. und 8. Klasse ein deutlich besseres Ergebnis als Lernende des konventionellen Unterrichts erzielen.
  • In Mathe erzielten besonders die 5. und 8. Klasse bessere Ergebnisse.

PLI-Schüler erledigen häufiger ihre Hausaufgaben

Neben den besseren Prüfungsleistungen der PLI-Klassen zeigte sich bei den Kindern und Jugendlichen auch eine erhöhte Bereitschaft, Hausaufgaben zu machen. Im Schuljahr 2016/17 stellte die Initiative den Schülerinnen und Schülern eigene PCs zur Verfügung, mit denen sie ihre Aufgaben digital bearbeiten konnten. Das Ergebnis: Die PLI-Klassen erledigten ihre Hausaufgaben deutlich häufiger als Schülerinnen und Schüler, die mit klassischen Methoden unterrichtet wurden.

Fazit

PLI konnte nachweislich Erfolge erzielen und die Initiative wird fortgesetzt. Die Lehrenden in Fresno werden weiterhin durch PLI unterstützt und können gemeinsam mit ihren Klassen ihre Erfahrungsberichte teilen. So soll sich mit der Zeit herauskristallisieren, an welchen Schrauben im Personalisierten Lernen gedreht werden muss, um die Kreativität und das kritische Denken der Schülerinnen und Schüler noch besser zu fördern.

Die komplette Studie können Sie hier herunterladen.