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Bildungseinrichtungen haben in den vergangenen Wochen Großartiges geleistet, um ihre Studentinnen und Studenten trotz Universitätsschließungen unterrichten zu können. Um die Umstellung auf Fernunterricht und den Aufbau einer digitalen Lernplattform schnell und sicher zu bewältigen, können Bildungseinrichtungen sowie Lehrkräfte das kostenfreie Office 365 A1-Angebot und Microsoft Teams nutzen. Alle Informationen zur Unterstützung durch Microsoft während der COVID-19-Krise finden Sie hier.

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Best Practice in Corona-Zeiten: Die HfWU Nürtingen-Geislingen

 

Bild von Clemens Sanwald

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen hat den Sprung in die digitale Lehre sehr schnell gemeistert. Wie es die Hochschule innerhalb von etwa zwei Wochen schaffte, ein Online-Semester zu starten, haben wir den Leiter für IT-Dienste, Jürgen Eurich, und seinen Kollegen Clemens Sanwald gefragt.

„Wir waren gut vorbereitet.“

Bild von Jürgen Eurich

Die HfWU traf der Corona-bedingte Shutdown glücklicherweise nicht unvorbereitet. Intern werden an der Hochschule schon seit mehr als zwei Jahren Skype for Business und MS Exchange 2016 on premise genutzt. Die hochschulpezifische Arbeit mit Microsoft Teams stand bereits zur Debatte – das Kollaborations- und Kommunikationstool fand bei mehreren Mitarbeitenden sowie in einem kleinen Professorenkreis längst Verwendung. „Das war ein eindeutiger Vorteil, wir waren gut vorbereitet“, erklärt Eurich.

Als es schließlich zum Lockdown kam, wurde eine Task-Force aus Professorinnen und Professoren sowie den IT-Experten gebildet. Das Ziel: Infrage kommende technische Lösungen testen, bewerten und auswählen. Die Gruppe entschied sich hierbei unter anderem für Microsoft Teams als Basis für die Durchführung der digitalen Lehre. „Wir erstellten Schulungsunterlagen und Anleitungen, um allen Beteiligten einen schnellen Einstieg in die Programme zu gewährleisten. Innerhalb von ca. zwei Wochen ermöglichten wir so den Start in das digitale Semester“, resümiert Eurich.

Eine Herausforderung war das Thema Datenschutz

Eine administrative Herausforderung beim Ausrollen von Teams bzw. beim Einholen der notwendigen Genehmigungen stellte das Thema Datenschutz dar. Hier gab es bereits einen ersten Vertrag über die Uni Tübingen. Weiterhin bekam die Arbeitsgruppe um Jürgen Eurich hier rasche Unterstützung von Microsoft. „So konnten wir die notwendigen Vertragsdokumente glücklicherweise zügig prüfen und abhaken.“ Auch im Austausch mit anderen Hochschulen fiel den IT-Experten auf, dass viele Datenschutzthemen individuell entschieden werden. Eine landesweite einheitliche Regelung wäre hier sehr hilfreich, findet Eurich.

 

Freiheit bei der Strukturierung der Teams ließ Raum für Kreatives

Die Strukturierung der Teams an der HfWU geschah zunächst ohne große Einschränkungen – mit allen Vor- und Nachteilen. So wurden seitens der Lehrkräfte, aber auch von den Studierenden in kurzer Zeit viele Teams aufgesetzt und ein reger Austausch begann. Letzterer wurde bewusst frei gestaltet. „Wahrscheinlich muss die Struktur irgendwann ein wenig nachwachsen“, bemerkt Sanwald. Aus genau dieser Freiheit erwuchs jedoch sehr viel Positives. So organisieren die Studierenden etwa Sportkurse über Teams – z. B. Yoga. Das soziale Miteinander verwalten sie nun ebenfalls in Teilen über Teams – auch das gehört derzeit zum Studium dazu.

 

Studierende bewerten den digitalen Alltag mit Teams positiv

Im neuen digitalen Studienalltag hat sich Teams schnell bewährt. Bei einer hochschulweiten Umfrage gab eine deutliche Mehrheit der ca. 1.500 sich an der Umfrage beteiligten Studierenden an, zufrieden mit der Umsetzung der Online-Lehre zu sein. „Von Seiten der Professoren wird Teams gut angenommen“, ergänzt Clemens Sanwald. „Auch die Statistik von Office 365 im Admin Center zeigt, dass wir mittlerweile eine sehr starke Nutzerbasis haben.“

„Beeindruckt waren wir auch davon, wie schnell die Kapazität von Microsoft hochgefahren wurde“, sagt Eurich. „Die Funktionalität, Stabilität und Verfügbarkeit waren extrem gut – in der Situation war das natürlich sehr viel wert“, so der IT-Leiter.

 

HfWU Nürtingen-Geislingen: Der Best Case im Überblick

Die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen war bereits vor dem Shutdown mit Skype for Business und Office 365 in einer Teststellung gut aufgestellt. Auch Microsoft Teams befand sich schon im Test. Die gute Ausgangssituation und eine engagierte IT-Abteilung sorgten dafür, dass Teams in kurzer Zeit ausgerollt und der Lehrbetrieb fortgeführt werden konnte.