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Microsoft Branchenblogs

Bildungseinrichtungen haben in den vergangenen Wochen Großartiges geleistet, um ihre Schülerinnen und Schüler trotz Schulschließungen unterrichten zu können. Um die Umstellung auf Fernunterricht und den Aufbau einer digitalen Lernplattform schnell und sicher zu bewältigen, können Schulen sowie Lehrerinnen und Lehrer das kostenfreie Office 365 A1-Angebot und Microsoft Teams nutzen. Nun steht eine neue Herausforderung bevor: Die Rückkehr zum Präsenzunterricht. Hilfestellung auf dem Weg in eine hybride Unterrichtspraxis bietet die LearnEd-Fortbildungsreihe. Alle Informationen zur Unterstützung durch Microsoft während der COVID-19-Krise finden Sie hier.

Eine Studentin im Klassenzimmer mit Surface Laptop.

Best Practice in Corona-Zeiten: Die Karl-Peter-Obermaier-Schule Passau

Mitte März 2020 wurde das öffentliche Leben in Deutschland durch die coronabedingten Maßnahmen enorm eingeschränkt. Das bekamen im Besonderen sämtliche Lehreinrichtungen des Landes zu spüren, darunter auch die Karl-Peter-Obermaier-Schule in Passau. Als es hieß, die Schule werde temporär geschlossen, stand bei allen Betroffenen eine wichtige Sache fest: Der Unterricht würde in anderer Form fortgeführt. Mit dieser Einstellung machten die Verantwortlichen den ersten Schritt in Richtung Online-Lehre.

Bündelung von digitalen Kompetenzen bewirkt Großes

Auch wenn die vorübergehende Schließung der Passauer Schule wie aus dem Nichts kam, war die Bildungseinrichtung für einen derartigen Ernstfall gerüstet. Ein Zusammenschluss aus Lehrkräften, der schuleigenen Medienkompetenz-Arbeitsgruppe und dem EDV-Team arbeitete schleunigst ein Medien- und Technikkonzept aus, das ein digitales Lehren ermöglichen sollte. Alle Beteiligten packten munter und tatkräftig mit an, sodass mit der Einstellung des Präsenzunterrichts ein Lernangebot auf dem Online-Weg ausgerollt werden konnte.

Das gleiche große Engagement wie beim Aufsetzen des digitalen Unterrichtskonzeptes zeigten die Verantwortlichen ebenso bei der Einarbeitung in die neue Lehrform. Diejenigen im Kollegium, die mit Digitalisierung bereits vertraut waren, brachten ihren Kolleginnen und Kollegen das entsprechende Know-how nahe. Dabei kamen sogenannte Online-SchiLFs zum Einsatz, also schulinterne Lehrerfortbildungen über Online-Workshops.

Technische Infrastruktur und Teams gehen Hand in Hand

Bevor virtuelles Lehren und Lernen möglich ist, muss die technische Infrastruktur stehen. Das war bei der Karl-Peter-Obermaier-Schule in Rekordzeit der Fall, denn zu Beginn der Schulschließung standen etwa 3.000 Accounts zur digitalen Nutzung zur Verfügung. Mit den Accounts war es ein Leichtes, cloudbasierte Systeme für die Teamarbeit zu verwenden. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich jedoch nicht mit unübersichtlichen Materialordnern konfrontiert sehen. Um derlei Hindernisse zu vermeiden, entwarf das Kollegium eine individuelle Lernumgebung. Dabei stellte sich Microsoft Teams als geeignete Plattform heraus, um das Konzept der „Schule daheim“ zu managen.

Teams als Allround-Talent für den digitalen Unterricht

In dem Kollaborationstool können die Lehrerinnen und Lehrer die jeweiligen Unterrichtsinhalte übersichtlich organisieren, hochladen und für die Klassen zugänglich machen. Zusätzlich nutzen die Lehrkräfte das Kursnotizbuch in Teams, um interaktive Lerneinheiten zu erstellen. Weiterhin bieten über die Plattform geteilte Tutorials in Audio- und Videoform Unterstützung bei den Lernprozessen der Schülerinnen und Schüler. Die Zusammenarbeit der Lernenden untereinander fördern dabei eigene Collaborative Spaces.

Selbstverständlich werden die Schülerinnen und Schüler nicht mit dem Unterrichtsstoff alleingelassen. Bei Fragen und Unklarheiten können sie stets ihre Lehrkräfte über den Teams-Chat konsultieren. Dort erhalten die Lernenden qualifizierten Support in Echtzeit. Und für die Abschlussklassen besonders relevant ist das Üben von realistischen Prüfungsszenarien mithilfe der verschiedenen Online-Formate, die Teams bietet.

Printscreen von Microsoft Teams Kalender

Herausforderung: Selbstausbeutung verhindern

Die digitale Transformation birgt immer die Gefahr der Selbstausbeutung, welche auch das Kollegium der Karl-Peter-Obermaier-Schule zu spüren bekam. Zum einen betrifft dies die persönliche Ebene, denn die Lehrenden geraten schnell in den Strudel einer dauerhaften Verfügbarkeit. Abhilfe in der Hinsicht schaffen jedoch feste Kernsprechzeiten für die Lehrkräfte.

Zum anderen wäre die digitale Fernlehre nur schwer zustande gekommen, wenn das Kollegium nicht die IT-Infrastruktur aus dem privaten Bereich „mitgebracht“ hätte. Die freiwillige Bereitstellung von eigenen Ressourcen für das Wohl der Schule ist keine Selbstverständlichkeit. Doch ihr ist es zu verdanken, dass die Einrichtung des Online-Unterrichts im Krisenfall so reibungslos funktionierte.

Der erfrischende Sprung ins kalte Wasser

Die Corona-Situation hat gezeigt, zu welchen Höchstleistungen die Schulverantwortlichen fähig sind. Schockstarre war für das Kollegium sowie die IT-Abteilung keine Option, ganz im Gegenteil. Die Digitalisierung des Schulwesens entfaltete eher eine belebende Wirkung im üblichen Tagesablauf. Aber eines lässt sich mit Sicherheit sagen: Die Lehrkräfte sind und bleiben unersetzlich, analog wie online.

Karl-Peter-Obermaier-Schule in Passau: Der Best Case im Überblick

Für die Passauer Schule stand fest, dass der Unterricht während der Corona-Krise weitergehen würde. Einen wichtigen Teil des gemeinsam ausgearbeiteten Medienkonzepts stellte die Nutzung von Microsoft Teams dar. Dank der Ausschöpfung seiner vielseitigen Online-Tools ist die digitale Fernlehre bestens geglückt.

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