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Distanzunterricht hat pandemiebedingt einen zuvor ungeahnten Stellenwert auf der Agenda von Lehrenden, Lernenden und Eltern erlangt. Viele Schulen setzen sich erstmals mit digitalen oder hybriden Lehrkonzepten auseinander, während andere sich schon des Längeren mit der Digitalisierung des Unterrichts beschäftigen.

 Alt Text: Foto von Detlef Steppuhn Detlef Steppuhn, Lehrer und Leiter Neue Medien und Technologien am Erich-Gutenberg-Berufskolleg in Köln und Autor des Buches SmartSchool – die Schule von morgen, hat sich bereits seit 2013 intensiv mit der Frage, wie neue Technologien den Unterricht bereichern können, befasst. In dem von ihm konzipierten Kurs, der Sie im Microsoft Education Center erwartet, zeigt er am Beispiel seines Berufskollegs auf, unter welchen Voraussetzungen Distanzunterricht gelingt, welche Formen es gibt und worauf dabei besonders zu achten ist.
Im Kurs erhalten Sie außerdem praktische Hinweise für die Umsetzung von Fernunterricht, die Detlef Steppuhn mit seiner langjährigen Berufserfahrung als technologiebegeisterter Lehrer weitergibt.

Die richtigen Voraussetzungen für Distanzunterricht schaffen

Steppuhn weiß: Für eine effektive Vermittlung von Lerninhalten bedarf es im Fernunterricht gewisser Voraussetzungen. Diese betreffen die technische, organisatorische, pädagogische und didaktische Dimension. Angefangen bei der Hardware-Ausstattung von Lehrenden und Lernenden, genügend Bandbreite sowie Multi-Channel-Plattformen wie Microsoft Teams bis hin zu Kann-Listen im didaktischen Bereich gibt es viel zu berücksichtigen, damit der Unterricht für beide Seiten gut gelingt. Wie Sie die Voraussetzungen dafür schaffen können, erläutert Detlef Steppuhn im Kurs „Grundlagen des Distanzunterrichts“ ausführlich.

Asynchron versus synchron: Was bedeutet das für den Distanzunterricht?

Fernunterricht ist nicht gleich Fernunterricht: Während Lehrerinnen und Lehrer in vielen Schulen Aufgaben zu einer bestimmten Zeit übermitteln, an denen die Schülerinnen und Schüler danach selbstständig arbeiten, stehen einige wie im Präsenzunterricht im direkten Austausch mit den Lernenden. Ersteres gilt als asynchroner Distanzunterricht, da hier zeitlich versetzt vermittelt und gelernt wird. Bei Letzterem handelt es sich um synchronen Distanzunterricht, der viele Parallelen mit dem Unterricht in Anwesenheit hat. Die Struktur des konventionellen Unterrichtsalltags bleibt in diesem Fall erhalten. Genauso kann die Lehrkraft die Anwesenheit überprüfen und direkte Unterstützung im Lernprozess leisten. Welche Formen sich jeweils in welcher Situation anbieten, welche Vor- und Nachteile sie jeweils aufweisen und wie Lehrkräfte den (a-)synchronen Unterricht konkret gestalten, bespricht Detlef Steppuhn in seinem Kurs.

 

 

Tipps zur Umsetzung von Distanzunterricht aus erster Hand

Wie beim Präsenzunterricht ist es für Lehrende wie Lernende unerlässlich, eine feste Struktur für den Schultag vor Augen zu haben. Mit einer Tagesübersicht zu Beginn etwa lässt sich, so die Erfahrung von Detlef Steppuhn, schnell Orientierung herstellen und das Gespräch mit der Klasse aufnehmen. Ein großer Vorteil des digitalen Distanzunterrichts ist hierbei die Möglichkeit, die Technologien für abwechslungsreiche Wissensvermittlung einzusetzen. Mit gekonntem Medienwechsel erleichtern Lehrende ihren Schülerinnen und Schülern beispielsweise über Gruppen-Tools oder Chats für Gruppenarbeit das Zusammenwirken. Mit Quiz-Anwendungen hingegen bieten sie eine spannende Art, Wissen abzufragen und den Lerneffekt zu fördern. Zu guter Letzt sollte der Unterricht auch formal erkennbar beendet werden. Mit einer Verabschiedungsrunde schaffen Lehrende ein festes Ritual, das hilft, die für alle Seiten wichtige Unterrichtsstruktur aufrechtzuerhalten.

Das 1×1 des Distanzunterrichts kennenlernen

Möchten Sie gern mehr über die Chancen, Anforderungen oder die Umsetzung von Distanzunterricht erfahren? Dann belegen Sie unbedingt den Kurs „Grundlagen des Distanzunterrichts“! Hierin lernen Sie alles Wissenswerte über digitalen Fernunterricht. Zum Schluss gibt Detlef Steppuhn noch einen spannenden Ausblick: Er verrät, woran er gerade mit Microsoft und anderen Unternehmen tüftelt und welche technischen Möglichkeiten zukünftig im Unterricht zum Einsatz kommen werden. Seien Sie bestens für Ihren digitalen Schulalltag gerüstet – hier geht es zum Kurs!

Und wer sich mit Kolleginnen und Kollegen zum Thema Distanzunterricht oder anderen Aspekten digitaler Unterrichtsgestaltung austauschen möchte, ist herzlich eingeladen, das Microsoft Educator Center weiter zu erkunden und sich dort zu vernetzen!

 
 
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