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Microsoft Branchenblogs

Global Citizen: Der virtuelle Austausch für Schülerinnen und Schüler

Das Kennenlernen anderer Kulturen gehört zu den wertvollsten Lebenserfahrungen. Für Jugendliche war bislang der Schüleraustausch die Gelegenheit, das eigene kulturelle Verständnis zu erweitern und sich von Neuem inspirieren zu lassen. Mittlerweile gibt es zahlreiche digitale Wege, Grenzen zu überwinden, mehr Schülerinnen und Schüler daran teilhaben zu lassen und den Horizont zu erweitern.

Marcelo Rauscher war als Lehrer tätig, bevor er seine Karriere als Solution Specialist Education bei Microsoft startete. Ihm schwebte ein interkultureller Austausch vor, bei dem die Schülerinnen und Schüler die Federführung innehaben. Nachdem er als Lehrer ein Austauschprojekt mit einer bolivianischen Schule durchgeführt hatte, das viel Zuspruch erhielt, feilte er bei Microsoft an der Idee, die jungen Bürgerinnen und Bürger dieser Welt virtuell zusammenzubringen und einen Dialog zu Themen der Global Citizenship anzuregen. Damit war das Projekt Global Citizen geboren, das hier näher vorgestellt werden soll.

„Meine Motivation ist es, allen die Möglichkeit zu geben, solche lebensverändernden Erfahrungen zu machen. Ich selbst habe erlebt, welch großen Einfluss das Kennenlernen anderer Kulturen auf die Entwicklung der Persönlichkeit haben kann. Ich bin überzeugt, dass wir dies durch digitale Medien allen zugänglich machen können.“

Über Ozeane und Kontinente hinweg: Die Cloud macht’s möglich

Ähnlich wie im Arbeitskontext, in dem sich internationale, remote arbeitende Teams über digitale Anwendungen vernetzen, macht sich das schulische Austauschprojekt die technologischen Möglichkeiten, die Microsoft Teams und die Arbeit mit der Cloud bieten, zunutze. Egal, an welchem Ort und in welcher Zeitzone die Teilnehmenden sich gerade befinden. Innerhalb weniger Klicks können alle zusammen brainstormen, diskutieren, planen und Neues entwickeln.

„Unser Ziel ist es, dass es für Lernende möglich wird, sich tiefgründig mit anderen Personen auseinanderzusetzen, Kompetenzen aufzubauen und die andere Kultur wirklich kennenzulernen. Mit Microsoft Teams können wir dies abbilden und eine enge Verbindung zwischen Menschen aufbauen.“

Im Projekt Global Citizen haben 43 Schülerinnen und Schüler aus Brasilien, El Salvador und Deutschland auf diese Weise zueinander gefunden. Begleitet wird der virtuelle Austausch, der am 24. Januar 2021 mit einer Auftaktveranstaltung begann, von fünf Tutorinnen und Tutoren, die interkulturelle Kommunikation an der LMU München studieren, sowie vier koordinierenden Lehrkräften. Dem Initiator Marcelo Rauscher war es wichtig, dass die jungen Lernenden aus den verschiedenen Ländern zunächst von den Tutorinnen und Tutoren für interkulturelle Aspekte sensibilisiert würden. Alles Weitere bezüglich der konkreten Ausgestaltung solle jedoch in ihren Händen liegen. Den Schülerinnen und Schülern komme, so Rauscher, die zentrale Rolle zu.

 

Demnach oblag es den Lernenden,

  • wie sie ihr Thema bearbeiten,
  • wie sie kommunizieren,
  • was für eine Projektarbeit sie erstellen, zum Beispiel ein Video, einen Essay, eine PowerPoint-Präsentation oder Ähnliches.

Jeder Gruppe wurde ein Coach für Rückfragen und Unterstützung zur Seite gestellt, jedoch ohne steuernde Funktion.

Schülerzentriertheit als Schlüssel für nachhaltiges Lernen

Auf dem Screenshot sind die Themen der Arbeitsgruppen zu sehen, in denen sich die Schülerinnen und Schüler nach eigener Wahl zusammengetan haben. Wie der Projektname Global Citizen verrät, geht es bei dem Austausch um die Auseinandersetzung mit Themen, die Bürgerinnen und Bürger verschiedenen Alters beschäftigen. Die Themenvorschläge, die von den jungen Lernenden im Alter zwischen 14 und 19 Jahren an das Organisationsteam zurückgespielt wurden, zeugen davon, dass die Jugend hierzulande wie in Lateinamerika ähnliche Fragen und Probleme bewegen.

 

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