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Microsoft Branchenblogs

YouTube, Snapchat & Co. machen vor, wie mächtig Videos in der Kommunikation sein können. Wie aber macht man das im Unternehmen nach? Auch hier sind Videos prädestiniert für Schulungszwecke, Unternehmensporträts oder zur internen Kommunikation. Mal eben einen Stream an 1000 Mitarbeiter aufsetzen oder ein halbes Terabyte an Schulungsvideos verarbeiten ist ohne professionelle Hilfe aber ein Himmelfahrtskommando – auch wegen des Datenschutzes.

Warum Video? Weil unsere Gehirne die Information aus Bildern 60.000mal schneller verarbeiten, als sie es bei Texten können. Und weil die Zielgruppe schon da ist: Laut einer Forbes-Studie schauen sich Führungskräfte mindestens ein business-relevantes Video pro Woche an. Und für Anwendungen wie das Onboarding von neuen Mitarbeitern, Produkt- und PR-Videos, e-Learning oder Kundenservice sind Videos ohnehin prädestiniert.
Unternehmen sehen sich aber Herausforderungen gegen über, wenn sie sich ans Produzieren von Videos machen: Videodateien sind groß und können aufgrund von begrenzter Bandbreite zu extrem langen Pufferzeiten und Streaming-Engpässen führen. Zumal dann, wenn Videos gleichzeitig an Tausende von Nutzern gestreamt werden sollen, die vor verschiedensten Endgeräten mit unterschiedlichsten Displayauflösungen sitzen. Zudem gilt es die Clips gegen unbefugte Zugriffe zu schützen beispielsweise durch Authentifizierung der Zuschauer und unerwünschte Manipulation zu verhindern. Fake News, Sie verstehen.

Der Autobauer Volkswagen beispielsweise setzt schon seit Jahren auf Videos, um seine knapp 630.000 Mitarbeiter und das weltweite Händler- und Kundennetz zu informieren. Es war von Beginn an offensichtlich, dass die zugrunde liegende Infrastruktur inklusive der Software zum Verwalten der Videobibliothek leistungsstark sein muss angesichts der zu erwartenden Abrufzahlen. Eine vom Microsoft-Partner movingimage auf Basis von Microsoft Azure konzipierte Plattform erfüllt seit einiger Zeit alle von VW benötigten Video-Wünsche. „Ohne die Skalierbarkeit der Cloud-Infrastruktur wäre ein solches Projekt wirtschaftlich sinnlos“, sagt Osman Tok, Director Alliances bei movingimage EVP GmbH. Die Enterprise-Video-Plattform von movingimage gliedert sich nahtlos in die IT-Infrastruktur von VW ein und sorgt auch dafür, dass nur autorisierte Zuschauer Zugriff bekommen. Auch Live-Übertragungen als Webcast wickelt der Autobauer über die Plattform ab. Weitere Details zum Beispiel VW gibt es in einem, jawohl, Video.

Eine Enterprise-Video-Plattform ist aber nicht nur für Weltkonzerne wie VW gedacht – dank Cloud skaliert die Plattform ja auch nach unten, so dass auch Mittelständler an eine schlüsselfertige Lösung zum zentralen managen und Ausspielen von Videos kommen. Bezahlt wird, wie üblich in der Cloud, nur für tatsächlich beanspruchten Speicherplatz und Rechenleistung. Nach oben sind beim Streaming durch die Kombination aus Cloud-Power und passgenau ausgerichteter Plattform keine Grenzen, siehe VW.

Durch die Integration von Azure ins übrige Microsoft-Universum können Kunden ihre Videos direkt in diverse Anwendungen wie Microsoft SharePoint, Yammer, Teams, PowerPoint oder Outlook einbinden. Und auch Applikationen von Drittanbietern wie Jive, Moodle, Salesforce oder Adobe kommen in den Videogenuss.

Übrigens: Uns ist klar, dass ein Text über Videos absurd ist – siehe „60.000mal schneller“. Danke, dass Sie dennoch bis zum Ende drangeblieben sind. Wir arbeiten an einer Video-Version des Blogs. 🙂