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Microsoft Branchenblogs

Jedes Unternehmen entwickelt sich heute zum Anbieter von digitalen Lösungen. Erst vor kurzem hat unser Kunde thyssenkrupp Materials Services die künstliche Intelligenz „alfred“ in seine logistischen Prozesse eingebunden. Der auf Microsoft Azure basierende KI-Dienst unterstützt die Material-Logistiker dabei, das globale Logistiknetzwerk mit 271 operativen Standorten sowie mehr als 150.000 Produkten und Services mithilfe von Machine Learning dynamisch zu managen. So soll „alfred“ im ersten Schritt dazu beitragen, die Transportwege zu optimieren. Zudem sollen Werkstoffe künftig schneller an den richtigen Standorten verfügbar sein. Mittelfristig wird Materials Services in der Lage sein, sämtliche Prozesse entlang der Supply Chain flexibler zu gestalten, um so beispielsweise spezifische Kundenanforderungen an die Liefergeschwindigkeit, die Preisgestaltung oder die Materialqualität besser zu berücksichtigen.

 

Blick in eine Fabrikhalle

 

Beispiele wie dieses zeigen, dass künstliche Intelligenz in der Industrie angekommen ist. Und das ist gut so. In Deutschland brauchen wir den Schulterschluss von Industrieunternehmen und Technologieanbietern, denn: die Implementierung solcher Technologien ist komplex, das kann kein Unternehmen alleine stemmen. Microsoft begleitet diese Unternehmen als Partner, nicht als Wettbewerber, auf ihrem Weg in die Digitalisierung. Dabei unterstützen wir sie nicht nur mit neusten Technologien. Wir bringen auch unsere Erfahrungen ein, die wir bei unserer eigenen Transformation, aber auch in den vielen Kundenprojekten gemacht haben.

The Future Computed: Branchenführer aus der Fertigung berichten von Erfahrungen mit künstlicher Intelligenz

Wie Branchenführer aus der Fertigung künstliche Intelligenz adaptieren, welche Wertschöpfung sie bereits heute mit KI erzielen und wie sie gemeinsam mit ihren Kunden den Weg in eine intelligente Zukunft vorantreiben, ist im zweiten Buch der Buchreihe „The Future Computed“ nachzulesen: „The Future Computed: AI and Manufacturing“ – jetzt in der deutschen Version erhältlich.

 

Fünf Personen, eine Frau und vier Männer, im Gespräch an einem Tisch. Einer der Männer hält ein Surface und trägt einen Schutzhelm

 

Im zweiten Band geht es um die Herausforderungen und Chancen, die sich aus dem Einsatz von KI für kleine, mittelständische und große Unternehmen ergeben, und lässt sie an den Erfahrungen teilhaben, die Unternehmen wie thyssenkrupp, ZF, ABB, Schneider Electric oder die BMW Group bereits gemacht haben.

Im Fokus stehen sechs „Key Learnings“

  1. KI ist in der Fertigungsindustrie angekommen. Damit ist die Branche wegweisend bei der Einführung neuer Technologien – hier: der Nutzung von KI zur Prozessoptimierung und zur Entwicklung neuer Produkte.
  2. KI ist eine Reise, die heute mit dem ersten Schritt beginnt und – bei ungewissem Ziel – wahrscheinlich niemals endet. Aber wir sitzen zusammen mit unseren Kunden am Steuer.
  3. Im Mittelpunkt der digitalen Transformation steht der kulturelle Wandel. Um den Wert künstlicher Intelligenz realisieren zu können, müssen alle mit anpacken und die gesamte Prozesskette transformieren.
  4. Damit wir bei der Transformation alle mitnehmen können, müssen wir auf die hören, die den Mitarbeitern am nächsten sind. Sie nehmen ihre Stimmungen und Sorgen wahr und können dafür sorgen, dass wir nicht nur ein anderes, sondern ein besseres Unternehmen für alle, natürlich auch für die Mitarbeiter schaffen.
  5. Trotzdem wird es auf dem Weg zu Störungen und Verwerfungen kommen. Arbeitsplätze in der Fertigung erfordern neue Fähigkeiten, während alte Fertigkeiten überflüssig werden. Um den Wandel zu gestalten, brauchen wir eine neue Partnerschaft mit Technologieanbietern, Arbeitsorganisationen und Vertretern aus Industrie, Politik, Bildung und Wissenschaft.
  6. Und wir brauchen für die Technologien der Zukunft ethische Richtlinien, neue Regeln und – wo nötig – auch Gesetze, die den Missbrauch von KI verhindern.

Das vollständige deutschsprachige Buch „AI and Manufacturing“ kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

Die Ergebnisse zeigen: Wir gehören zu den Protagonisten einer intelligenten Zukunft in der Fertigung. Als Partner packen wir mit unseren Kunden Dinge an, und sorgen dafür, dass Deutschland weiterhin eine erfolgreiche Industrienation bleibt!

Weitere Informationen: