Als Werkstudentin im Azure IoT Product Managament war ich in der vergangenen Woche auf der „Hinterland of Things“ Konferenz in Bielefeld unterwegs. Auf dem Event trafen sich rund 1.300 ausgewählte Innovatoren bestehend aus wichtigen deutschen Wirtschaftsmachern, traditionellem Mittelstand, Gründern von Unicorns und „Soon-icorns“, Investoren und Herausgebern. Die jährlich stattfindende Konferenz der Founders Foundation zieht bereits zum dritten Mal ein hohes Maß an Aufmerksamkeit auf sich. Zurecht, wie wir als Microsoft finden. Als Platinum Sponsor haben wir das Event in diesem Jahr unterstützt und waren vor Ort mit dabei.
Einige der prominenten Speaker waren Wirtschaftsmacher wie Dr. Albert Christmann (CEO Dr. Oetker) und Dr. Reinhard Zinkann (Miele), erfolgreiche Gründer wie Lawrence Leuscher (TIER-Gründer), Startup- und VC-Größen wie Filip Dames (Zalando) und Christian Leybold (eventures) oder auch Andreas Schaaf (CCO Byton) und Philipp Westermeyer (OMR-Gründer). Auch von Microsoft reisten Experten aus den USA und EMEA an: Christoph Berlin (Partner Manager) und Rudy Doornewaard (Global Black Belt EMEA).

 

Teilnehmer auf der Konferenz Hinterland of Things

 

Azure IoT Masterclasses: Exklusive Sessions für Hinterland Innovatoren

Abseits der Hauptbühne gab es im „Lokschuppen“ auch zwei weitere Bühnen für spannende Vorträge und Diskussionen.
Im Rahmen der „Masterclasses“ bot Microsoft als Platinum Partner die Möglichkeit an, in zwei 40-minütigen Deep Dive Sessions mehr zu intelligenten Edge- und Cloud-Lösungen sowie moderner Konnektivität und Bereitstellungsmuster zu erfahren. Anhand von relevanten Use Cases gaben die Microsoft Experten Christoph Berlin und Rudy Doornewaard den Unternehmern einen Einblick in das Azure-Toolset zum Aufbau und Betrieb nahtloser, sicherer und intelligenter IoT-Lösungen für die Fertigung. Das umfassende IoT-Portfolio reicht von innovativer Hardware und Sensorik bis hin zu konkreten Business Applications, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Geschäftsprozesse noch effizienter zu gestalten und wertvolle Daten zu monetarisieren. Die anschließende Fragerunde zeigte, dass viele Besucher bereits großes Interesse an der Implementierung von IoT-Lösungen haben, jedoch noch offene Fragen und Hürden bei der konkreten Umsetzung bestehen.

 

Teilnehmer auf der Konferenz Hinterland of Things

 

Erfolgreich im Team: Was Start-ups und Mittelstand verbindet

Die einen haben das frische Mindset, die anderen wertvolle Kontakte: In Ostwestfalen haben Start-ups und traditionsreiche Mittelständler ein beeindruckendes Netzwerk geschaffen. Auf der „Hinterland of Things“ Konferenz habe ich auffällig viele Entscheidungsträger etablierter Unternehmen entdeckt, die tatsächlich fast die Hälfte der diesjährigen Teilnehmer darstellten. Die andere Hälfte bestand vor allem aus Start-ups auf der Suche nach Partnern und Investoren.
Die enge Zusammenarbeit mit Gründern ist nicht nur für Microsoft, sondern auch für viele mittelständische Unternehmen ein wichtiger Teil der Strategie geworden, um innovative Entwicklungen auf dem Radar zu haben und frische Ideen zu gewinnen. Denn in einer Zeit, in der neue Technologien etablierte Geschäftsmodelle herausfordern, brauchen nicht nur die Start-ups den Mittelstand – sondern auch der Mittelstand die Start-ups. Zusammen entsteht ein absolutes Winning-Team: innovative Ideen und Aufbruchsgeist, gepaart mit Expertise und moralischem Kompass.
Um die jeweils passenden Teamplayer zu finden, hat die Founders Foundation mit der Hinterland-Konferenz eine hochkarätige Networking Plattform geschaffen. Auch an unserem Microsoft Stand gab es einen regen Austausch zwischen Kollegen, Gründern und Mittelständlern der Region. Besonders junge Unternehmer waren oftmals überrascht, wie breit die Microsoft Expertise für Cloud- und IoT-Lösungen aufgestellt ist. Auch der geringe Kosten- und Zeitaufwand für die erste Nutzung von IoT-Plattformen wie Azure IoT Central war für viele eine positive Überraschung und weckte darüber hinaus Neugierde für das „Microsoft for Start-ups“-Programm.
Das Erfolgsrezept der Konferenz liegt laut Sebastian Borek, Geschäftsführer der Founders Foundation, auch an den ausgewählten Teilnehmern: „Wir suchen die Menschen, die die digitale Zukunft Deutschlands gestalten wollen.“ Um diesen Gestaltern der Zukunft das richtige Know-How mit auf den Weg zu geben, haben wir als Microsoft allen Interessierten im Rahmen des Hinterland Pre-Days ein „Azure IoT – Intelligent Cloud Bootcamp“ angeboten. Die Teilnehmer konnten somit auch ohne jegliches Vorwissen einen umfassenden Überblick zu konkreten Möglichkeiten der Cloud-Nutzung gewinnen und dies anhand von Anwendungsbeispielen visualisieren. Der Workshop deckte dabei alle relevanten Themen von Geräteprogrammierung und Anbindung über Verwaltungsaufgaben, Datenprozessierung, bis hin zu erweiterter Analyse und Business Process Integration ab. Besonders begeistert waren die Teilnehmer von den vielen kostenlosen Schnellstartmöglichkeiten im Bereich Azure IoT, sodass auch über den Workshop hinaus weiter ausprobiert werden kann.

 

Teilnehmer auf der Konferenz Hinterland of Things

 

Verantwortung als Antrieb für gemeinsamen Erfolg

„Verantwortung“: Ein simples, aber bedeutendes Wort, das von den Veranstaltern als Leitfaden der diesjährigen Konferenz gewählt wurde.
Doch weshalb soll Verantwortung nun plötzlich zum wirtschaftlichen Wettbewerbsvorteil werden und was hat das konkret mit Start-ups zu tun? Sebastian Borek erklärt dies wie folgt: „Für viele Mittelständler gehört es von jeher dazu, für höchste Qualität, vertrauensvolle, langfristige Geschäftsbeziehungen und ihre Mitarbeiter mit ihrem Namen persönlich einzustehen.“ Ob Miele, Claas oder Oetker – bei den familiengeführten Unternehmen reiche das Denken weit über den Horizont einer Vorstandsperiode hinaus. Das Prinzip von Verantwortung selbst ist also nichts Neues, doch eines ist neu: Die globalen Herausforderungen verlangen nach einer neuen Qualität der Lösungen. Auch Themen wie künstliche Intelligenz, Blockchain oder Automatisierung beinhalten ein enormes Potenzial für ethisch verantwortliche Lösungen von Gründern, so Sebastian Borek.
Das Buzzword „Responsibility“ wurde im Rahmen der Konferenz vor allem im Sinne von Verantwortung gegenüber der Umwelt diskutiert. Albert Christmann, Chef der Dr. Oetker-Gruppe, äußerte im Podiumsgespräch mit Filip Dames, Mitgründer von Zalando: „Klimaschutz ist nicht allein eine Sache der jungen Leute. Es ist vor allem eine Aufgabe der Generation, die heute in Politik und Wirtschaft Verantwortung trägt.“ Hinter diesem Statement steht auch Microsoft seit vielen Jahren, was mich persönlich in meiner Entscheidung für das Unternehmen bestätigt hat, da sich die Arbeit in einem Weltkonzern sehr wohl mit „Social Responsibility“ vereinen lässt. In Zusammenarbeit mit Start-ups haben wir die Möglichkeit, zündende Ideen für nachhaltige Lösungen zu fördern und zu etablieren. Allerdings können wir die Verantwortung für Themen wie den Klimaschutz nicht allein auf die jungen Unternehmen übertragen, da es ihnen oftmals an Ressourcen und Einfluss mangelt. Nicht zuletzt aus diesem Grund sollten diejenigen mit den nötigen Ressourcen hier als Vorreiter agieren und schnell handeln. So hat Microsoft erst kürzlich verkündet, dass das Unternehmen bis 2030 CO2-negativ sein wird und bis 2050 all den Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernen wird, den Microsoft seit der Gründung im Jahr 1975 entweder direkt oder durch Stromverbrauch emittiert hat.

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