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Microsoft Branchenblogs

Die Ryf Coiffeur GmbH ist eines der größeren Friseurunternehmen in Deutschland. Von seinem Hauptsitz in Hamburg aus betreibt Ryf rund 100 Salons in Deutschland und der Schweiz. Aufgrund des Corona-Lockdowns war das Unternehmen gezwungen, seine Filialen von einem Tag auf den anderen zu schließen. Erst 10 Tage vor Inkrafttreten der Lockerungen kommunizierte die Bundesregierung konkrete Auflagen bezüglich Hygiene und zur Erfassung von Kundendaten, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können: „Wir müssen dokumentieren, welche Kunden zu welcher Zeit in welcher Filiale waren und wie man sie im Ernstfall erreichen kann“, so Marc Breckwoldt, geschäftsführender Gesellschafter bei der Ryf Coiffeur GmbH. Bei rund 60.000 Kunden monatlich kam aus logistischen Gründen nur eine digitale Lösung in Frage. Die knappe Zeitspanne nutzte Ryf Coiffeur für einen Digitalisierungsschub und führte CUJO ein, die Customer Experience Cloud des Microsoft Partners Obungi basierend auf Azure, die weitaus mehr leistet, als nur die DSGVO-konforme Erfassung von Friseurbesuchen.

Ein Salon von Ryf Coiffeur

Pünktlich zu Beginn der Lockerungen war die Plattform in den Salons verfügbar und half die Teams vor Ort bei der Dokumentation der Kundenbesuche zu entlasten: „Der Kunde registriert sich im Voraus, meldet sich im Salon an der Kasse an und wird so auch über CUJO eingeloggt“, so Marc Breckwoldt. „Sein Datensatz wird übernommen und sobald er zahlt, wird der Bon mit dem System verbunden. So wird genau dokumentiert, wann der Kunde den Laden wieder verlassen hat. Mögliche Infektionsketten lassen sich optimal nachverfolgen und wir erfüllen alle Auflagen.“

Die Plattform digitalisiert die komplette Customer Journey und erlaubt eine genaue Analyse von Kundenverhalten, -transaktionen und die vollautomatische und dynamische Echtzeitklassifizierung der Kunden nach relevanten Kriterien. Die in Azure SQL Database gesammelten Kundendaten werden über Power BI übersichtlich und standortübergreifend ausgegeben. Ryf Coiffeur kann so für seine Kunden individualisierte Angebote planen und die Kommunikation auf die jeweiligen Bedürfnisse zuschneiden. „Endlich haben wir einen 360-Grad-Blick auf unsere Kunden. In der Vergangenheit haben wir nur die Daten bei 10 Prozent unserer Kundschaft aufgenommen. Und die Qualität der Daten lag bei 30 Prozent. Jetzt sind wir in beiden Fällen bei 100 Prozent“, freut sich Marc Breckwoldt.

Lesen Sie in den vollständigen Artikel online auf Customer Stories.

 

Weitere Artikel von Xenia Giese finden Sie auf LinkedIn und hier im Microsoft Industry-Blog.

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