Die Energiewende und damit die Transformation der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist einer der größten Hebel, um CO2-Neutralität zu erreichen. Als zentraler Ansatz rückt hier vor allem der Ausbau von Photovoltaik und Windenergie in den Fokus des Handels.

Techniker installieren Solarpanel auf einem Dach.

Die installierte Photovoltaik-Leistung auf den Dächern deutscher Handelsketten nimmt derzeit stark zu. In den nächsten 5 Jahren ist teilweise eine Vervielfachung der bisherigen Leistungswerte geplant. Ein gutes Beispiel für dezentrale Stromerzeugung liefert das Projekt des Microsoft-Partners SEE Airtricity. Dabei werden Solarzellen auf städtischen Dächern, die mit vorhandenen Netzanschlüssen an das bestehende Stromnetz ausgerüstet sind, installiert. Über IoT-Technologie zur Messung und Verwaltung des erzeugten Stroms wird eine Reihe von Diensten vom Energiehandel bis hin zur Bilanzierung des Kohlenstoffausgleichs ermöglicht.

„Anstatt Solarfarmen in der Größenordnung eines Energieversorgers außerhalb von Städten zu haben, könnte man eine Solarfarm auf der Verteilungsebene haben, die über eine Reihe von Standorten verteilt ist“, sagte Fergal Ahern, ein Manager für Geschäftsenergielösungen und Experte für erneuerbare Energien bei SSE Airtricity und liefert damit ein Modell, das Handels- und Konsumgüterunternehmen über ihre eigenen Gebäude hinaus bspw. zusammen mit Kommunen anwenden könnten.

Informationen: Whitepaper: Klimaneutralität im Handel & für weitere Unternehmen, Whitepaper: Climate Neutrality in Retail and Other Business Sectors, Referenz, Azure